Kann KI nach SKR03 und SKR04 kontieren?
Kurze Antwort
Ja, wenn sie mit dem echten Kontenplan Ihres Unternehmens arbeitet. Eine KI kann Belege gut einordnen und ihre Wahl begründen. Heikel bleiben Einzelfälle wie Bewirtung oder geringwertige Wirtschaftsgüter, bei denen es auf Umstände ankommt, die nicht auf dem Beleg stehen.
SKR03 oder SKR04: Was ist der Unterschied?
Beide sind Standardkontenrahmen von DATEV. Der SKR03 ist grob nach Abläufen im Unternehmen gegliedert, der SKR04 nach dem Aufbau des Jahresabschlusses. Die Kontonummern unterscheiden sich, die Sache nicht. Wählen Sie gemeinsam mit Ihrer Kanzlei, denn ein späterer Wechsel macht Arbeit.
Was kann KI dabei gut?
- Lieferanten und wiederkehrende Kosten erkennen
- aus früheren Buchungen lernen, wie Ihr Unternehmen etwas behandelt
- Steuersätze und Vorsteuer vom Beleg lesen
- ihre Wahl in einem Satz begründen
- zurückfragen, wenn der Beleg nicht reicht
Wo sollten Sie hinsehen?
- Bewirtung und Geschenke: Hier sind eigene Regeln und Angaben nötig (§ 4 Abs. 5 EStG).
- Anschaffungen: Sofort als Aufwand oder über die Nutzungsdauer verteilt?
- Rechnungen aus dem Ausland: Oft schuldet der Empfänger die Umsatzsteuer (§ 13b UStG).
- Privat oder betrieblich: Das steht selten auf dem Beleg.
Eine Regel hilft: Die KI soll bei Zweifeln fragen und nicht raten.
Wie macht das Octobooks?
Octobooks arbeitet in Deutschland mit SKR03 und SKR04, in Österreich mit dem Einheitskontenrahmen. Ihre eigene KI bucht in diesem Kontenplan, und Sie legen fest, was sie allein freigeben darf. Ihre Kanzlei bekommt einen Lesezugang und den DATEV-Export. Überblick: Buchhaltung mit KI.
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