E-Rechnungspflicht 2027: Betrifft mich das? Kostenloser Check
Kurze Antwort
Ab Umsätzen in 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Gesamtumsatz 2026 E-Rechnungen an inländische Unternehmen ausstellen, ab 2028 alle anderen. Kleinunternehmer, Rechnungen bis 250 Euro und Fahrausweise bleiben ausgenommen.
Eine Rechnung prüfen
Die Pflicht hängt an der einzelnen Rechnung, nicht nur am Unternehmen. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser.
Fünf Rechnungen, fünf Ergebnisse
Die Unternehmen sind erfunden, die Regeln stammen aus dem Gesetz. Das Beispiel zeigt: Ein Unternehmen kann in einem Jahr beide Fälle haben.
| Wer stellt aus | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| GmbH, 1,2 Mio. Euro Gesamtumsatz 2026 | 4.000 Euro an eine deutsche GmbH, Leistung März 2027 | E-Rechnung ist Pflicht |
| Dieselbe GmbH | 180 Euro an eine deutsche GmbH, Leistung März 2027 | Sonstige Rechnung erlaubt, unter 250 Euro |
| Dieselbe GmbH | 4.000 Euro an eine Privatperson | Keine Pflicht |
| Einzelunternehmen, 300.000 Euro Gesamtumsatz 2026 | 4.000 Euro an eine deutsche GmbH, Leistung März 2027 | Papier erlaubt, PDF mit Zustimmung. Ab Leistungen 2028 Pflicht |
| Kleinunternehmer | 4.000 Euro an eine deutsche GmbH, Leistung 2028 | Sonstige Rechnung erlaubt |
Was der Check nicht klärt
- Der Gesamtumsatz. Er richtet sich nach § 19 Abs. 2 UStG. Ob Sie unter der Grenze für Kleinunternehmer liegen, zeigt der Kleinunternehmer-Check.
- Das Format. Eine E-Rechnung ist strukturiert und folgt der Norm EN 16931, also XRechnung oder ZUGFeRD ab Profil EN 16931. Ein PDF oder unsere Rechnungsvorlage ist keine E-Rechnung.
- Der Empfang. Er gilt schon jetzt: E-Rechnung empfangen.
Die Regeln mit allen Fundstellen stehen im Ratgeber E-Rechnungspflicht 2027. Für Österreich gelten eigene Regeln: E-Rechnung an den Bund.
Octobooks erstellt und liest ZUGFeRD und XRechnung und prüft Rechnungen gegen die Norm EN 16931.